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Kompetenzen Abteilung Bio- und Nanotechnologie FhG-IKTS

Fraunhofer Allianz Nanotechnologie
 

  Abteilung Bio- und Nanotechnologie des Fraunhofer-IKTS
 
IKTS-MD Dresden: Abteilung Bio- und Nanotechnologie
An der Schnittstelle von Werkstoffwissenschaften, Immunbiologie und Materialdiagnostik entwickelt die Abteilung "Bio- und Nanotechnologie" des Fraunhofer IKTS Materialien, zerstörungsfreie Prüfverfahren und Charakterisierungsmethoden. Die Wissenschaftler an den Standorten Dresden, Hermsdorf und Leipzig betreiben angewandte Forschung auf den Gebieten der Biotechnologie und Nanotechnologie, um Ergebnisse der Grundlagenforschung schneller in marktreife Lösungen für die Immunbiologie, Zellproduktion und Medizintechnik zu überführen. Zudem arbeitet die Abteilung an der Entwicklung akustischer und optischer Prüfsysteme für alle Werkstoffklassen im Bereich des Produktionsmonitoring und der Produktionskontrolle. Bestens ausgestattete Labore und Technika sichern einen effizienten und qualitätsgerechten Entwicklungsprozess.

Ein Schwerpunkt der Forschungsarbeiten ist die Charakterisierung von Materialien und Bauteilen in Hinsicht auf Geometrie, Materialfehler (Risse, Lunker, Poren, Delamination usw.), mechanische Spannungen, Härte, Gefüge und weitere Merkmale im makroskopischen bis nanoskopischen Bereich. Dafür nutzen die Wissenschaftler unterschiedlichste Verfahren – z.B. akustische Mustererkennung, akustische Atomkraftmikroskopie, Ultraschallmikroskopie und Laserultraschall, optische Kohärenztomographie und Ellipsometrie sowie andere spektroskopische Verfahren. Ein besonderes Augenmerk richtet sich auf Verfahren der additiven Fertigung. Mit den am Fraunhofer IKTS entwickelten integrierten Prüf- und Prozessüberwachungstechnologien können die Verfahren der additiven Fertigung ihr volles Potenzial für die Bottom-Up-Produktion mit einer Losgröße "eins" entfalten.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Entwicklung von Technologien und Verfahren zur Charakterisierung (immun)biologischer Eigenschaften von Implantatwerkstoffen und Medizinprodukten. Mithilfe zerstörungsfreier Mess- und Diagnoseverfahren können Aussagen zur Wechselwirkung zwischen biologischen und künstlichen Materialien getroffen werden, um mechanische Stabilität, Lebensdauer und Biokompatibilität zu verbessern. Durch die Kombination von Werkstoffentwicklung und Messtechnologie entstehen neuartige Ansätze, die einen deutlichen Mehrwert in allen Bereichen der Lebenswissenschaften generieren.

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