Presseinfos - Archiv 2014-2010

Karl Mandel vom Fraunhofer-ISC erhielt Deutschen Studienpreis

Presseinformation vom 29.07.2014

Dr. Karl Mandel vom Fraunhofer-ISC  erhielt den Deutschen Studienpreis
© Katrin Selsam-Geißler, ISC
Dr. Karl Mandel vom Fraunhofer-ISC erhielt den Deutschen Studienpreis                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        

Karl Mandel vom Fraunhofer-ISC erhielt Deutschen Studienpreis

Der Fraunhofer-Wissenschaftler Dr. Karl Mandel erhielt am 2. Dezember 2014 in Berlin den renommierten Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung. Überreicht wurde der Preis in Vertretung des Schirmherrn Norbert Lammert durch die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Edelgard Bulmahn. Der Materialforscher vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC wurde für Inhalt und die Darstellung seiner Doktorarbeit und deren besondere gesellschaftliche Bedeutung ausgezeichnet. In seiner Dissertation geht es um "Wasserreinigung und Rohstoffrecycling mit nanomagnetischen Helfern". Der 28 Jahre alte Wissenschaftler promovierte an der Fakultät für Chemie und Pharmazie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg unter Professor Dr. Gerhard Sextl, Inhaber des Lehrstuhls "Chemische Technologie der Materialsynthese" und Leiter des Fraunhofer ISC. Dr. Mandel hat die praktischen Forschungsarbeiten für seine Dissertation am Fraunhofer ISC durchgeführt; jetzt leitet er dort den Bereich "Partikeltechnologie und Grenzflächen". Er erhielt den mit 25 000 Euro dotierten ersten Preis in der Sektion Natur- und Technikwissenschaften.

ISC-Presseartikel
(PDF-Datei, 140 KB, 4 Seiten)

Nano-Superkondensatoren für Elektroautos

Presseinformation vom 01.07.2014

Nano-Superkondensatoren für Elektroautos
© Fraunhofer IPA
Nano-Superkondensatoren für Elektroautos

Nano-Superkondensatoren für Elektroautos

Hierzulande ist das Interesse an Elektroautos mäßig. Dies könnte sich bald ändern: Neuartige Superkondensatoren mit Nanomaterialien sollen den Weg zum Massenmarkt ebnen. Sie können deutlich mehr Energie speichern als derzeit verfügbare Modelle.

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FARBE UND LACK-Preis 2013 an Andreas Stake

Presseinformation vom 18.11.2013

Dr. Michael Hilt, GDCh, Preistraeger Andreas Stake, Fraunhofer IFAM, und Dr. Sonja Schulte, FARBE UND LACK, bei der Verleihung des FARBE UND LACK-Preises am 7.11.2013 auf der Jahrestagung des Verbandes der Ingenieure des Lack- und Farbenfaches e. V. (VILF) in Neu-Isenburg (von links)
© VILF e. V
Dr. Michael Hilt, GDCh, Preistraeger Andreas Stake, Fraunhofer IFAM, und Dr. Sonja Schulte, FARBE UND LACK, bei der Verleihung des FARBE UND LACK-Preises am 7.11.2013 auf der Jahrestagung des Verbandes der Ingenieure des Lack- und Farbenfaches e. V. (VILF) in Neu-Isenburg (von links)
Kombination von kratzfesten Lacken mit schaltbaren Polymeroberflächen, die über eine Atmosphärendruck-Plasmafunktionalisierung an die SiO2-stabilisierten Klarlacke kovalent angebunden werden können.
© Fraunhofer IFAM
Kombination von kratzfesten Lacken mit schaltbaren Polymeroberflächen, die über eine Atmosphärendruck-Plasmafunktionalisierung an die SiO2-stabilisierten Klarlacke kovalent angebunden werden können.

Andreas Stake vom Fraunhofer IFAM erhielt den FARBE UND LACK-Preis 2013

Am 7. November 2013 wurde B. Sc. Andreas Stake, Wissenschaftler der Lacktechnik des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, mit dem FARBE UND LACK-Preis 2013 für den Fachbeitrag "Kratzfester UV-Lack mit intelligenter Oberfläche" ausgezeichnet. Dr. Michael Hilt, Vorsitzender der Fachgruppe Lackchemie in der Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V. (GDCh) und Dr. Sonja Schulte, Chefredakteurin Wissenschaft und Technik der FARBE UND LACK Redaktion, überreichten den Preis auf der Jahrestagung des Verbandes der Ingenieure des Lack- und Farbenfaches e. V. (VILF) in Neu-Isenburg vor mehr als 330 Verbandsmitgliedern.

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IFAM-Presseartikel (als PDF, 120 KB)

 

 

 

 

Kratzfester UV-Lack mit intelligenter Oberfläche aus dem Fraunhofer IFAM

Schaltbarkeit als neue Funktion von nanopartikelhaltigen Klarlacken durch die Kombination von Plasmaprozessen mit organischen Beschichtungstechnologien.

Nanozwerge als Tumorkiller

Presseinformation vom 01.10.2013

Nanozwerge als Tumorkiller
© Fraunhofer IAP
Nanozwerge als Tumorkiller

Nanozwerge als Tumorkiller

Chemotherapie ist oft das Mittel der Wahl im Kampf gegen Krebs, doch die Nebenwirkungen sind massiv. Eine neue Methode könnte sie künftig minimieren: In Nanopartikeln verkapselt sollen Wirkstoffe Tumorzellen gezielt abtöten. Der Patient wird geschont.

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Weniger Tierversuche durch Nanosensoren

Pressemitteilung / 02. Januar 2012

Weniger Tierversuche durch Nanosensoren
© Fraunhofer EMFT
Nanosensoren zeigen durch das gelbe Signal im Überlagerungsbild (rechts), dass dieZellen aktiv sind. Wären sie in einem schlechten Zustand , wären sie deutlich röter.Mitte: Signal des Indikatorfarbstoffs. Links: Signal des Referenzfarbstoffs.

Mit neuartigen Nanosensoren wollen die Wissenschaftler von Fraunhofer EMFT die Anzahl der Tierexperimente verringern.

Unzählige Mäuse, Ratten und Kaninchen sterben jährlich für die Wissenschaft – Tendenz steigend. Verwendeten deutsche Labors im Jahr 2005 noch etwa 2,41 Millionen Tiere für Forschungszwecke, so waren es 2009 bereits 2,79 Millionen. Ein Drittel diente der biologischen Grundlagenforschung, ein Großteil davon wurde für die Erforschung von Krankheiten und für die Entwicklung medizinischer Produkte und Geräte benötigt. Die Menschen fordern zwar sichere Medikamente und verträgliche Therapien, doch Tierversuche will kaum jemand in Kauf nehmen. Wissenschaftler suchen daher seit Jahren nach Ersatzmethoden. Eine Alternative haben jetzt die Forscher der Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien EMFT in München gefunden: Mit neuartigen Nanosensoren wollen sie die Anzahl der Tierexperimente verringern. »Wir testen Chemikalien quasi im Reagenzglas auf ihre Wirksamkeit und ihr Risikopotenzial. Hierfür setzen wir lebende Zellen, die aus menschlichem und tierischem Gewebe isoliert und in Zellkulturen gezüchtet wurden, der zu untersuchenden Substanz aus«, erläutert Dr. Jennifer Schmidt vom EMFT. Ist der Wirkstoff in einer bestimmten Konzentration giftig für die Zelle, stirbt sie. Diese Änderung des »Wohlbefindens« können Dr. Schmidt und ihr Team mit ihren Sensor-Nanopartikeln sichtbar machen.

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Eisfreie Tragflächen

Presseinformation vom 25.2.2011

Bild eines stark unterkuehlten, immer noch flüssigen Wassertropfens auf einer plasmafunktionalisierten nanostrukturierten Folie.
© Fraunhofer IGB
Bild eines stark unterkuehlten, immer noch flüssigen Wassertropfens auf einer plasmafunktionalisierten nanostrukturierten Folie.

Eisfreie Tragflächen durch Nanostrukturierung

Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart haben nanostrukturierte Oberflächen entwickelt, auf denen Wasser abgestoßen wird und sich auch bei Minusgraden nahezu kein Eis bildet.

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Touch me

Presseinformation vom 27.01.2011

Touchscreen aus Kohlenstoff
© Fraunhofer
Touchscreen aus Kohlenstoff

Touchscreen aus Kohlenstoff

Touchscreens sind "in". Noch hat die Technik allerdings ihren Preis: Die kleinen Bildschirme enthalten seltene und teure Elemente. Fraunhofer-Forscher entwickeln daher ein alternatives Display aus erneuerbaren, preisgünstigen und weltweit verfügbaren Rohstoffen. Auf der Messe nano tech in Tokio – Halle 5, Stand E-18-11 – stellen die Forscher vom 16. bis 18. Februar Touchscreens vor, die Carbon-Nanotubes enthalten.

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Nano-Welt in Farbe

Presseinformation vom 20.01.2011

Nano-Welt in Farbe
© Fraunhofer
Nano-Welt in Farbe

Nano-Welt in Farbe

Mikroskopisch kleine, nanostrukturierte Linsenarrays, die gestochen scharfe Bilder in brillanten Farben aufnehmen oder projizieren können, zeigen Fraunhofer-Forscher vom 16. bis 18. Februar auf der Messe nano tech 2011 in Tokio.

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Schneller Sepsistest

Mediendienst im Dezember 2010

Schneller Sepsistest rettet Leben
© Fraunhofer
Schneller Sepsistest rettet Leben

Schneller Sepsistest rettet Leben

Blutvergiftung kann tödlich sein. Wer bislang an Sepsis litt, musste bis zu 48 Stunden auf die Laborergebnisse warten. Eine neue Diagnostik-Plattform in Scheckkartengröße soll die Analyse künftig schon nach einer Stunde liefern. Das System basiert auf Nanopartikeln, die automatisch per Magnetkraft gesteuert werden.

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Kunststoffe und Nanopartikel

Mediendienst im Oktober 2010

Kunststoffe und Nanopartikel – die perfekte Mischung
© Fraunhofer
Kunststoffe und Nanopartikel – die perfekte Mischung

Kunststoffe und Nanopartikel – die perfekte Mischung

Leichtbau, Autoindustrie, Elektrotechnik – aus vielen Bereichen sind Kunststoffbauteile nicht mehr wegzudenken. Forscher vermischen die Kunststoffe jetzt raffiniert mit Kleinstpartikeln und verpassen ihnen so neue Eigenschaften. Flugzeuge könnten dank des innovativen Materials zukünftig besser vor Blitzeinschlägen geschützt werden.

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Saubere Luft durch Pflastersteine

Mediendienst August 2010

Saubere Luft durch Pflastersteine
© Fraunhofer
Saubere Luft durch Pflastersteine

Saubere Luft durch Pflastersteine

In deutschen Städten werden die zulässigen Grenzwerte für das gesundheitsschädliche Stickoxid regelmäßig überschritten. Einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz sollen jetzt neuartige Pflastersteine leisten. Sie sind mit Nanopartikeln aus Titandioxid beschichtet und können Stickoxidkonzentrationen in der Luft reduzieren.

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Sensoren, die man drucken kann

Mediendienst im März 2010

Sensoren, die man drucken kann
© Fraunhofer ISC
Sensoren, die man drucken kann

Sensoren, die man drucken kann

Elektronische Geräte, die sich per Fingerzeig mit einer Handbewegung steuern lassen, sollen künftig in jeder Wohnung stehen. Das ist die Vision des Forschungskonsortiums 3Plast. Es entwickelt spezielle Sensoren, die sich auf Folie drucken und auf Gegenständen anbringen lassen.

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Nano für die Sinne

Presseinformation vom 02.02.2010

Nano für die Sinne
© Fraunhofer ISC
Nano für die Sinne

Nano für die Sinne

Gestochen scharfe Projektionen, ein Licht, das weißer ist als weiß, Lacke, die klingen, wenn sich die Temperatur ändert – auf der nano tech 2010 in Tokyo präsentieren Fraunhofer-Forscher Nanotechnik als Fest für die Sinne.

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Zwerge mit großem Potenzial

Mediendienst 2010

Das Rastertunnelmikroskop macht einzelne Atome sichtbar
© IBM
Das Rastertunnelmikroskop macht einzelne Atome sichtbar

Nanotechnologie – Zwerge mit großem Potenzial

Nanotechnologie ist eine Querschnittstechnologie, die sich mit der Forschung und Konstruktion in sehr kleinen Strukturen beschäftigt. Ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Kaum eine andere Disziplin bietet mehr Potenzial für innovative Anwendungen, denn auf Nanoebene gelten besondere physikalische Gesetze. Durch Manipulation der Nanostruktur lassen sich die optischen, elektrischen oder chemischen Eigenschaften gängiger Materialien völlig verändern.

Zwerge mit Riesenpotenzial
(Fraunhofer Magazin 4-2006, PDF-Datei, 5 Seiten, 230 KB, 12/2006