Fraunhofer Allianz Nanotechnologie
Vergleich Marktabschätzung Nanotechnologie weltweit |
| Quelle: BMBF - 2006 |
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Die Nanotechnologie als solche ist keine industrielle Branche sondern sie beeinflusst eine Vielzahl von Industriezweigen von der Optik/Mikroelektronik, Informationstechnologie über die Pharmazie/Kosmetik, die Biotechnologie, Automobilindustrie bis hin zur Luft-und Raumfahrt sowie die Energietechnik und andere. Der weltweite Umsatz mit Nanotechnologie beträgt nach einer Abschätzung des VDI in 2006 mehr als 100 Mrd. Euro und wird bis 2012 auf Werte über 800 Mrd. Euro ansteigen, wobei die Anwendungen von Schichten und Partikeln die Hauptanwendungen sind. Die internationalen Aktivitäten sind besonders in USA und Japan/Asien sehr ausgeprägt mit grossen öffentlichen Förderprogrammen. Aber auch die europäische Union und das BMBF stellen beträchliche Mittel für die Nanotechnologie zur Verfügung. Europa/Deutschland ist besonders stark im Bereich Chemie und Materialien der Nanotechnologie. Ergänzt werden muss die Betrachtung der Chancen neuer Materialien und Märkte, wie bei allen neuartigen Technologien durch eine Risikoabschätzung über die möglichen Auswirkungen dieser Systeme. Dazu gehören "visionäre" Risiken wie z.B. die Vorstellung von intelligenten Nanosystemen, die ausser Kontrolle geraten zu einer Bedrohung für den Menschen und die Umwelt werden könnten und eher konkrete Risiken, die auch schon heute existieren und weltweit erkannt und studiert werden. Hier sind vor allem die nanopartikulären Stäube im Fokus, da sie teilweise sehr tief in den Körper eindringen können und dort zu Abwehrreaktionen führen, die neben erwünschten therapeutischen Effekten (bei Pharmawirkstoffen) auch unerwünschte Auswirkungen haben können. Die bekannten Risiken z.B. von Dieselruß bzw. Asbest müssen bei den neuartigen Nano-Stäuben berücksichtigt werden. |
| Link auf eine vom BMBF geförderte Meta-Roadmap |
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