Fraunhofer Allianz Nanotechnologie
| IAP | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung
in Golm Gewebe, Zellen, Blutkörperchen - biologisches Material liefert zahlreiche Vorbilder für polymere Nanosysteme. Synthetisiertes Polymermaterial nach biologischen Bauprinzipien konzipiert eignet sich daher hervorragend als Transporteur für medizinische Wirkstoffe (drug carrier). Durch maßgeschneiderte Oberflächen und Strukturen lassen sich diese polymeren Nano-Partikel zielgerichtet durch den Körper leiten (drug targeting). Nanokomposite stellen eine neue Materialklasse im Kunststoffsektor dar, die Materialadaption und Materialoptimierung in Zukunft entscheidend beeinflussen werden. Polymere Nano- oder Mikropartikel einheitlicher Form und Größe, wie sie durch Emulsionspolymerisation erhalten werden, lassen sich zu hochgeordneten, kristallähnlichen Strukturen organisieren. Wesentliche Baugruppen in der Display-Technologie oder Technologiefeldern wie Sensorik oder optische Messtechnik sind doppelbrechende Filmkomponenten mit lichtmodulierenden Eigenschaften. Block-Copolymere sind die Basis für makroskopisch homogene Polymerlegierungen mit nanoskaliger Unterstruktur. Details zu den Institutskompetenzen |
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| ICT | Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie
in Pfinztal Pulverteilchen, Partikel oder Strukturen mit Abmessungen im Nanometerbereich stehen im Mittelpunkt der interdisziplinären Nanotechnologie am ICT. Details zu den Institutskompetenzen |
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| IFAM | Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und
Angewandte Materialforschung in Bremen Im Themengebiet Nanotechnologie stehen die Grenzfläche zwischen der Oberfläche der Nanopartikel und der polymeren Matrix im Mittelpunkt der Aktivitäten des IFAM. Hierzu gehört die Herstellung metallischer Nanopartikel ebenso wie die Oberflächenmodifikation verschiedenster Nanopartikel, die Compoundierung mit Matrixpolymeren und die Charakterisierung der Nanokomposite bis hin zur Entwicklung neuer Analysenmethoden. Die Oberflächen- und Dünnschichttechnik mit der zugehörigen Analytik sind weitere Kernarbeitsgebiete. Details zu den Institutskompetenzen |
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| IKTS | Fraunhofer-Institut für Keramische
Technologie und Strukturkeramik in Dresden Sub-µm- und Nano-Technologien für durchsichtige und IR-transparente Al2O3-Keramiken, Komponenten höchster Festigkeit, Härte und Verschleißresistenz mit extremer thermischer und chemischer Stabilität. Details zu den Institutskompetenzen |
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| ISC | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung in Würzburg Der Schwerpunkt der Kompetenzen des ISC liegt in der Herstellung von Nanomaterialien. Dabei spielt die Sol-Gel-Technologie für die Herstellung von anorganischen Nanostrukturen wie z.B. die Antireflexbeschichtung von Gläsern und die Herstellung von Interferenzfiltern eine wichtige Rolle. Ein weiteres Nanomaterial stellen die anorganischen-organischen Hybridpolymere ORMOCER®e dar. Daraus lassen sich Nanostrukturen für die Mikro/(Nano)-Elektronik herstellen. Ebenso können daraus neben permeablen Hohlfasern auch anorganische Hohlfasern (SiO2) mit Nanoporen hergestellt werden, die eine hohe Gastrennwirkung aufweisen. Funktionalisierte Nanopartikel als Füllstoff und Trägermaterial rundet die Materialpalette ab. Details zu den Institutskompetenzen |
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| IVV | Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung in Freising Das Institut erforscht und entwickelt Verpackungsmaterialien auf Basis von Polymeren für Lebensmittel und pharmazeutische Produkte sowie technische Anwendungen. Hauptsächlich werden flexible Kunststofffolien mit Barriereeigenschaften oder aktiven Zusatzfunktionen entwickelt und analysiert. Zu den Kompetenzen zählen die Folienherstellung und Veredelung sowie die Prüfung der Materialeigenschaften, wie Permeationsmessung und mechanische Kenndaten. Details zu den Institutskompetenzen |
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| IWM | Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik Die Konzeption des IWM in Halle und Freiburg setzt bezüglich der Anwendung von Nanotechnologien einen Schwerpunkt auf die Entwicklung und Einsatzqualifizierung von funktionellen nanostrukturierten Materialien für die Biotechnologie, etwa die Nanostrukturierung durch Mikrosystem-Ionenstrahltechnik und der Oberflächenfunktionalisierung nanoporöser Membranschichten mittels Enzymen . Details zu den Institutskompetenzen |
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| IWS | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik in Dresden Das Institut besitzt umfangreiche Erfahrungen im Bereich von Dünnschichten mit PVD / CVD / Laserverfahren. Die Nanostrukturierung von tetragonal-amorphen Kohlenstoff-Schichten mittels Scanning Transmission Microscopy (STM) ermöglicht als potentielle Anwendung einen Informationsspeicher mit extrem hoher Speicherdichte bis > 10.000 Gb/in2 und extremer Langzeitstabilität. Aufbauend auf diesen Erfahrungen ist auch die Herstellung eindimensionaler Kohlenstoffmaterialien (vor allem von Kohlenstoffnanoröhren mittels PVD/CVD) und deren Verarbeitung in Verbünden ein zunehmend wichtiges Arbeitsgebiet. Kohlenstoffnanoröhren weisen eine ganze Reihe von besonderen physikalischen, chemischen und technologisch interessanten Eigenschaften auf, z.B. als IR-Emitter, extrem festen und gleichzeitig leitfähigen Fasern für Verbünde, Materialien für die Nanoelektronik und elektrischen Leitern. Details zu den Institutskompetenzen |
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